Klaus Repp1. Sie waren zwei Jahre Vorsitzender des Aufsichtsrates – Ihre Bilanz?
„Wir haben es in dieser Zeit geschafft, neue Verbindungen zu knüpfen. Sowohl in die beiden Nachbarregionen als auch auf die hessische Ebene. Wichtig waren mir die persönlichen Gespräche mit führenden Politikern aller Parteien. Aber auch der Austausch im Aufsichtsrat mit Staatsminister Tarek Al-Wazir, dem Chef der „Hessen Trade and Invest“, Dr. Rainer Waldschmidt, und dem Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann haben zur Vernetzung beigetragen. Intern haben wir mit dem Personalausschuss ein wirkungsvolles Gremium geschaffen, das dazu beiträgt, dass wir im Aufsichtsrat gut vorbereitet und effektiv tagen können.“

2. Was ist Ihr größter Wunsch für die Zukunft des Regionalmanagements?
„Ich wünsche mir, dass es das Regionalmanagement in dieser Form noch lange gibt. Der Schulterschluss schafft eine Verbundenheit in dieser heterogenen Region von Elz bis Schlitz. Der Zusammenhalt zwischen der Politik und der Wirtschaft mit ihrem vielfältigen Gewerbe von Industrie bis Handwerk funktioniert. Und er wird bereichert durch die drei wirklich vorbildlich zusammen arbeitenden Hochschulen und den sich außerordentlich gut entwickelnden Verein Mittelhessen. Das Regionalmanagement fordert uns, dass wir die Region als Ganzes denken.“

3. Was hat Sie in Ihrer Zeit als Aufsichtsratsvorsitzender besonders gefreut?
„Unsere Außenwirkung hat sich in dieser Zeit maßgeblich verbessert: wir haben den Mittelhessen-Film veröffentlicht, der zuerst mit über 100.000 Abrufen ein Hit und dann preisgekrönt wurde. Mittelhessen war im letzten Oktober Schwerpunkt-Thema in der Beilage „Hessen starkes Land“ im Spiegel. Auch die Aktivitäten für das Standortmarketing wie die internationalen Delegationen schüren das Interesse an der Region. Wie die Kontakte zu den hessischen Regionen wird zum einen deutlich, dass wir der Mittelpunkt von Hessen sind, aber auch, dass die Regionen keine Gegner sind. Wir stehen alle auf eigenen Füßen, arbeiten aber zugleich als Verbündete für das Land Hessen.“