Die Kunsttage Marburg-Biedenkopf finden in diesem Jahr in einer großen Halle der Firma Elkamet in Dautphetal-Friedensdorf statt. So können Kunstschaffende sowie die Besucherinnen und Besucher auch unter Einhaltung der gängigen Hygiene- und Abstandsregeln kreative Momente erleben. Die diesjährige Ausstellung der Kunsttage unter dem Motto „Zeit#Zeichen“ soll ab dem 26. September 2020 für voraussichtlich zwei Wochen zu sehen sein. Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.

„Trotz der Corona-Pandemie haben wir uns als Landkreis dazu entschlossen, die Kunsttage Marburg-Biedenkopf zu veranstalten. Wir wollen damit auch ein Zeichen setzen, um deutlich zu machen, dass Kunst und Kultur wichtige Bestandteile unserer Region sind“, betont Landrätin Kirsten Fründt. „Unter den Corona-Pandemie-Bedingungen war es für uns wichtig, eine große Halle zu finden, in der auch problemlos Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten werden können. Mein Dank gilt besonders Eberhard Flammer und der Firma Elkamet, die uns in Friedensdorf eine dafür bestens geeignete Halle angeboten haben“, so die Landrätin weiter.

Die ehemalige Halle der Firma Johnson Controls (jetzt Elkamet) bringt viele Vorteile mit sich: Neben einem großen Parkplatz gibt es in direkter Nähe den Bahnhof in Friedensdorf. Man kann also auch die Bahnlinie zwischen Marburg und Biedenkopf zum Besuch der Kunsttage problemlos nutzen. Vom Bahnhof aus sind es nur circa drei Minuten Fußweg, um zu der in Sichtweite gelegenen Halle zu gelangen. Auch der nahegelegene Lahntal-Radweg kann genutzt werden.

Die Firma Firma Elkamet mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern freut sich ebenfalls auf die Kunsttage 2020. „Wir finden es toll, Künstlerinnen und Künstler im Kontext unseres Industriestandortes in Friedensdorf zu begrüßen und gemeinsam kreative Momente zu erleben“ sagt Eberhard Flammer. Michael Parsch fügt an, „dass viele Elemente der erschaffenden Kunst auch in unseren präzisen industriellen Fertigungsprozessen und im Umgang mit der Materie zu finden sind“. Beide Elkamet-Geschäftsführer freuen sich über die Initiative des Landkreises und sind überzeugt, dass die „Kunsttage Marburg-Biedenkopf“ gerade wegen der bewussten Umstände auf großes Interesse treffen und Anlass für ein frohes, buntes Miteinander geben werden.

Die Halle selbst ist circa 1.300 Quadratmeter groß und rund sieben Meter hoch. Sie kann ebenerdig begangen und durch ein großes Tor beliefert werden. Sie eignet sich damit auch für Besucherinnen und Besucher mit einer Behinderung oder Beeinträchtigung. So lässt sich zudem ein entsprechender Rundweg in der Ausstellung gestalten. Je nach aktueller Abstandsregelung kann die die Zahl derjenigen, die sich die Ausstellung gleichzeitig anschauen, reguliert werden. Der Landkreis als Veranstalter ist nicht nur mit dem Standort sehr zufrieden, sondern auch mit der Zahl der Bewerbungen. Über 130 Kunstschaffende aus dem Landkreis haben sich beworben. Die Bewerberinnen und Bewerber können jeweils maximal zwei Kunstwerke einreichen, die im August von einer Jury beurteilt werden. Wie viele davon gezeigt werden können, steht zum jetzigen Zeitpunkt daher noch nicht fest.

Die Kunsttage sollen ab dem 26. September für voraussichtlich zwei Wochen stattfinden. Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos. Möglicherweise muss je nach aktueller Lage der Pandemie auf eine Eröffnungs- und Schlussveranstaltung verzichtet werden.

Die Jury der diesjährigen Kunsttage setzt sich zusammen aus Dr. Carola Schneider (Geschäftsführung und Ausstellungs-Organisation des Kunstvereins Marburg), Burgi Scheiblechner (zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen, Otto-Ubbelohde-Preisträgerin zusammen mit der Künstlergemeinschaft der Werkstatt Radenhausen), Alfred Junker (Fotokünstler und erster Preisträger des Kunsttagepreises im Jahr 2013), Ruth Fischer (Fachdienstleiterin Kultur der Universitätsstadt Marburg) und Dr. Markus Morr (Fachdienstleiter Kultur und Sport des Landkreises Marburg-Biedenkopf). Weitere Informationen zu den Kunsttagen gibt es online unter: www.marburg-biedenkopf.de/kunsttage.