Professor Dr. Matthias Kleiner,  Professor Dr. Joybrato Mukherjee, Eva Kühne-Hörmann, Professorin Dr. Katharina Krause, Volker Bouffier, Foto: Pressestelle der Philipps-Universität/Markus FarnungAm Samstag, 17. November, haben der Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen und die Präsidentin der Philipps-Universität Marburg bei einem Festakt die Vereinbarung zur „Forschungsallianz der Universitäten Gießen und Marburg / Universities of Marburg and Giessen Research Alliance“ unterzeichnet. Schon vor der Forschungsallianz arbeiteten die Justus-Liebig-Universität Gießen und die Philipps-Universität Marburg in zahlreichen Forschungsfeldern eng zusammen. Dafür stehen eine Reihe von gemeinsamen Verbundforschungsvorhaben sowie die „strukturierte Kooperation“ in der Medizin. Im Zuge der Forschungsallianz sollen bestehende Kooperationen in ausgewählten Aktionsfeldern vertieft werden.

„Unser Ziel ist es, die beiden traditionsreichsten Forschungsuniversitäten Hessens zu stärken und ihre Leistungen in der Forschung nach außen deutlicher sichtbar zu machen. Wir wollen gemeinsam den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für ihre Projekte hervorragende Rahmenbedingungen bieten“, erklärte Professorin Dr. Katharina Krause, Präsidentin der Philipps-Universität. „Der nationale und internationale Wettbewerb wird immer härter – umso wichtiger ist es, dass die Universitäten Gießen und Marburg gemeinsam auftreten, ihre Forschungsaktivitäten abstimmen und sich nicht auseinander dividieren lassen. Auf vielen Forschungsfeldern ist die Zusammenarbeit schon längst gelebte Praxis, sie erhält mit der Gründung der Forschungsallianz einen institutionellen Rahmen“, ergänzte Professor Dr. Joybrato Mukherjee, Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier führte aus: „Die Gründung der Forschungsallianz zwischen den Universitäten Gießen und Marburg ist ein Tag der Freude für beide Universitäten, aber auch für ganz Hessen. Sie haben damit ein Netz der Zusammenarbeit und des Knowhows zum Besten unseres Landes gesponnen. Diese Kooperation von Spitzentechnologie und Wissenschaft steht beispielhaft für den Standort Hessen. Denn wenn wir mit unseren Ideen und unserem Wissen auch in Zukunft mithalten wollen, müssen wir die klügsten Köpfe und die besten Ideen bündeln. Dafür steht die Forschungsallianz der beiden Nachbaruniversitäten Gießen und Marburg.“ Die Kooperationsbereitschaft soll nicht auf die beiden Universitäten beschränkt bleiben: Ziel der Allianz ist ausdrücklich auch die weitere Vernetzung mit Forschungspartnern in der Region, vor allem mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Projektgruppen, der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und mit Forschungsförderern wie der Von-Behring-Röntgen-Stiftung.

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