Der Bund stellt erneut Mittel für finanzschwache Kommunen bereit, richtet das Angebot dieses Mal aber ausschließlich an die kommunalen Schulträger. Sie sollen in ihre Schulen investieren können. "Wir werden erneut ein eigenes Landesprogramm ergänzen und dabei sicherstellen, dass alle Schulträger, nicht nur finanzschwache, von diesem Angebot profitieren. Vor allem aber sollen die Investitionen unseren Schülerinnen und Schülern, den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Eltern zu Gute kommen. KIP macht Schule!“, sagte Finanzminister Schäfer.

„KIP macht Schule!“ setzt sich zusammen aus einem Bundesprogramm für finanzschwache kommunale Schulträger, einem Landesprogramm für Schulträger, die nicht als finanzschwach gelten und jeweils einem kommunalen Eigenteil an den Investitionen. Für Hessen können dafür bis zu 330 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Davon fließen fast 104,6 Millionen Euro nach Mittelhessen.

Fast 24 Millionen Euro für den Lahn-Dill-Kreis

Dem Lahn-Dill-Kreis steht durch das Bundesprogramm ein Investitionsvolumen von 23.899.879 Euro zur Verfügung. 17.924.879 Euro fließen als Zuschuss des Bundes. Für den kommunalen Eigenanteil in Höhe von 5.975.000 Euro stellt das Land ein Darlehen über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen zur Verfügung. Das Land übernimmt dabei die Zinszahlungen für den Kreis. Da der Bund sein Gesetzgebungsverfahren noch nicht abgeschlossen hat, müssen die Zahlen noch als vorläufig gelten. Änderungen sind aber nicht wahrscheinlich.

Fast 20 Millionen Euro für den Landkreis Limburg-Weilburg

Dem Landkreis Limburg-Weilburg steht durch das Bundesprogramm ein Investitionsvolumen von 19.691.761 Euro zur Verfügung. 14.768.761 Euro fließen als Zuschuss des Bundes. Für den kommunalen Eigenanteil in Höhe von 4.923.000 Euro stellt das Land ein Darlehen über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen zur Verfügung. Das Land übernimmt dabei die Zinszahlungen für den Kreis. Da der Bund sein Gesetzgebungsverfahren noch nicht abgeschlossen hat, müssen die Zahlen noch als vorläufig gelten. Änderungen sind aber nicht wahrscheinlich.

Fast 12 Millionen Euro für den Vogelsbergkreis

Dem Vogelsbergkreis steht durch das Bundesprogramm ein Investitionsvol umen von 11.725.288 Euro zur Verfügung. 8.793.288 Euro fließen als Zuschuss des Bundes. Für den kommunalen Eigenanteil in Höhe von 2.932.000 Euro stellt das Land ein Darlehen über die Wirtschafts - und Infrastrukturbank Hessen zur Verfügung. Das Land übernimmt dabei die Zinszahlungen für den Kreis. Da der Bund sein Gesetzgebungsverfahren noch nicht abgeschlossen hat, müssen die Zahlen noch alsv orläufig gelten. Änderungen sind aber nicht wahrscheinlich.

Fast 3,5 Millionen Euro für die Stadt Marburg – 12,3 Millionen Euro für den Kreis

Der Stadt Marburg steht durch das Landesprogramm ein Investitionsvolumen von 3.477.900 Euro zur Verfügung. Das Land stellt dafür ein Darlehen der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen bereit, von dem es 2.608.425 Euro der Tilgung übernimmt. Der kommunale Eigenanteil beträgt 869.475 Euro. Das Land leistet dabei die Zinszahlungen für die Stadt in den ersten zehn Jahren komplett und zahlt für weitere 10 Jahre einen Zinszuschuss.

Dem Landkreis Marburg-Biedenkopf steht durch das Bundesprogramm ein Investitionsvolumen von 12.339.796 Euro zur Verfügung. 9.254.796 Euro fließen als Zuschuss des Bundes. Für den kommunalen Eigenanteil in Höhe von 3.085.000 Euro stellt das Land ein Darlehen über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen zur Verfügung. Das Land übernimmt dabei die Zinszahlungen für den Kreis. Da der Bund sein Gesetzgebungsverfahren noch nicht abgeschlossen hat, müssen die Zahlen noch als vorläufig gelten. Änderungen sind aber nicht wahrscheinlich.

16,9 Millionen Euro für die Stadt Gießen – 15,9 Millionen Euro für den Kreis

Der Stadt Gießen steht durch das Bundesprogramm ein Investitionsvolumen von 16.897.212 Euro zur Verfügung. 12.672.212 Euro fließen als Zuschuss des Bundes. Für den kommunalen Eigenanteil in Höhe von 4.225.000 Euro stellt das Land ein Darlehen über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen zur Verfügung. Das Land übernimmt dabei die Zinszahlungen für die Stadt.

Dem Landkreis Gießen steht durch das Bundesprogramm ein Investitionsvolumen von 15.925.246 Euro zur Verfügung. 11.943.246 Euro fließen als Zuschuss des Bundes. Für den kommunalen Eigenanteil in Höhe von 3.982.000 Euro stellt das Land ein Darlehen über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen zur Verfügung. Das Land übernimmt dabei die Zinszahlungen für den Kreis.

Da der Bund sein Gesetzgebungsverfahren noch nicht abgeschlossen hat, müssen die Zahlen noch als vorläufig gelten. Änderungen sind aber nicht wahrscheinlich.

Wie viel Geld jeder einzelne Schulträger durch „KIP macht Schule!“ investieren kann, können Sie unter www.kipmachtschule.hessen.de einer interaktiven Hessen-Karte entnehmen. Dort finden Sie auch die Präsentation zur Pressekonferenz mit vielen weiteren Informationen.