Wo alles begann: Mittelhessischer Gemeinschaftsstand auf der EXPO Real 2011So kann das Regionalmanagement Mittelhessen (RMG) Leute zusammen bringen: Klaus Rohletter, Vorstand des Limburger Bauunternehmens Albert Weil AG, berichtet, wie aus einer Idee während eines Gesprächs beim gemeinsamen Bier während der EXPO Real in München die Entwicklung eines Nutzungskonzeptes für ein 11.000-Quadratmeter-Areal wurde:

"Ganz netzwerkend hat der erfolgreiche Limburger Projektentwickler Marcel Kremer mir den Leiter des Liegenschaftsbereiches DB Immobilien Sercvice GmbH, Herrn Thomas Hunsänger vorgestellt – dies trug sich zu beim Mittelhessen-Abend und der damit verbundenen Standparty auf der EXPO Real im Jahre 2011. Herr Hunsänger war sehr interessiert, unser Unternehmen besser kennen zu lernen, da er aus Elz stammt – die Gemeinde Elz liegt, neben anderen Vorzügen, am Fuß des „Elzer Berges“, an der BAB A3.

Nachdem uns das gemeinsame Gespräch bei einem Glas „Licher Bier“ nicht unsympathischer gemacht hatte, haben wir gleich einen Arbeitstermin verabredet. Dieser fand im Frühjahr 2012 statt. Und Herr Hunsänger brachte dazu mehrere seiner „ehemaligen Stationsgebäude“ mit – also Grundstücke im Eigentum der Bahn, die nicht mehr für Bahnzwecke benötigt und somit verkauft werden können.

Neben anderen Grundstücken, war da auch der denkmalgeschützte Bahnhof in der Gemeinde Dornburg, Ortsteil Frickhofen, dabei. Als wir die Unterlagen dann gesichtet hatten, kam uns, der für Projektentwicklung in unserem Hause zuständigen Mitarbeiterin Frau Albert und mir, eine spontane Idee: Das Grundstück grenzt an den benachbarten und in die Jahre gekommenen REWE-Markt an. Hier gab es seit einigen Jahren Diskussionen zwischen der REWE, der Gemeinde und auch dem bisherigen privaten Eigentümer. Dieses aus der Idee weiterentwickelte Konzept wiederum konnten wir auf der folgenden EXPO Real im Jahre 2012 den zuständigen Vertretern der REWE vorstellen, die das mit großer Freude aufgenommen haben – seitdem arbeiten wir an der Lösung von vielen kleinen Problemstellungen.

Ohne nun prosaisch die ganze Geschichte zu erzählen, konnten wir jedenfalls mit vereinten und kompetenten Kräften eine städtebaulich hoch-interessante Folgenutzung für das ca. 11.000 Quadratmeter große Areal im Bahnhof Frickhofen entwickeln und wir stehen – wie gesagt, am Anfang war ein „Licher Bier“ – nun beim Baurecht. Es entsteht nicht nur ein moderner Vollsortimenter – Lebensmittelmarkt mit einer Nutzfläche von 1.800qm und ein moderner Getränkemarkt. Nein, es wird auch ein vom Verfall bedrohtes Bahnhofsstationsgebäude - zwar denkmal-geschützt, aber dennoch jämmerlich aussehend - mit neuem und blühendem Leben erfüllt und mit einer Arztpraxis genutzt. Wir haben uns auch in diesem Jahr wieder am Mittelhessen – Abend und an den Messetagen ausgetauscht und wir sind sicher, dass sich auch in den nächsten Monaten daraus erneut eine erfolgreiche Projektentwicklungsmaßnahme ergibt."

Klaus Rohletter, Limburg, im Nov. 2013